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Arbeit und Gerechtigkeit 2020
SPD-Hessengipfel in Friedewald
Im Mittelpunkt des „Hessengipfels“ in Friedewald standen Fragen um die Zukunft des Arbeitsmarktes und der sozialen Sicherung. „Die Angst vor dem sozialen Abstieg ist bis weit in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen: Darauf haben wir noch keine ausreichenden Antworten gefunden. Zudem entwickelt sich der Arbeitsmarkt ständig weiter. Darauf müssen wir zukunftsweisende Antworten finden“, erklärte Generalsekretär Michael Roth. Die SPD wolle soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verbinden. Das Eckpunktepapier „Arbeit und Gerechtigkeit 2020“ wurde bei einer Ideenwerkstatt diskutiert. Jetzt wird es bei der Onlineplattform die-neue-spd.de zur offenen Disskussion eingestellt.
„Unser Land braucht eine starke SPD, die Mut zu neuen Ideen hat und die Vorschläge am Puls der Zeit macht“, sagte Thorsten Schäfer-Gümbel. „Daher wolle man das Eckpunktepapier mit allen Mitgliedern, Gewerkschaften, Sozialverbänden und Interessierten diskutieren und weiterentwickeln. „Wir werden das Papier dann überarbeiten, im Landesvorstand und Landesparteirat beraten und beschließen und im März an den Parteivorstand weiterleiten“, kündigt Thorsten Schäfer-Gümbel an.
Der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel war Gastredner zum Thema „Vertrauen zurück gewinnen“. Der Hessengipfel begann Freitagnachmittag mit einem Vortrag von Prof. Henrik Enderlein zu Perspektiven des solidarischen Sozialstaats. Bei einem Kamingespräch fragte Prof. Jochen Cornelius-Bundschuh von der evangelischen Kirche, wie es die SPD mit den Werten halte. Samstagmittag ging es um die Kommunawahl 2011. Der Hessengipfel ist die jährliche Klausurtagung der Abgeordneten aus Bund, Land und Europa sowie der Oberbürgermeister und Landräte gemeinsam mit den Mitgliedern von Landes- und Bezirksvorständen sowie den Unterbezirksvorsitzenden.
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