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Vorstandssitzung der SPD Lahn-Dill in Hohenahr-MudersbachGrußwort des Bürgermeisterkandidaten für Hohenahr, Jürgen Beecht, Europawahl und Schröder-RücktrittAm 17.02.04 tagte der Vorstand der SPD Lahn-Dill in Hohenahr-Mudersbach. Grund für diese Ortswahl war die anstehende Bürgermeisterwahl in Hohenahr. Die Genossen wollten sich aus erster Hand über den Stand des Wahlkampfes informieren. Jürgen Beecht, für die Bürgermeisterwahl von der SPD Hohenahr aufgestellt, stellte in seinem Grußwort seine Schwerpunkte bei der Kandidatur vor. Besonders wichtig sei ihm der Anspruch, so Beecht, Bürgermeister aller Hohenahrer zu sein, auch wenn er von einer Partei aufgestellt worden sei. SPD-Chef Wolfgang Schuster, selbst Bürgermeister in Driedorf, zeigte sich überzeugt, dass die Hohenahrer SPD mit Beecht ein hervorragendes personelles Angebot gemacht haben. "Auf Grund seiner langjährigen beruflichen und politischen Erfahrung kann Jürgen Beecht aus dem Stand heraus das Amt antreten, eine lange Einarbeitungszeit wird bei ihm nicht nötig sein", sagte Schuster. Bei ihrer Vorstandssitzung beschäftigte sich die Parteiführung der Lahn-Dill SPD unter anderem mit den Planungen zur Europawahl am 13. Juni und mit dem Rücktritt Gerhard Schröders vom Amt des Parteivorsitzenden. Für den Europawahlkampf stehen im Lahn-Dill-Kreis bereits mehrere Termine fest. So wird am 27. März ein Europapolitischer Parteitag der SPD Lahn-Dill stattfinden. Dort wird der Spitzenkandidat der SPD, Martin Schulz MdEP, anwesend sein und das Hauptreferat halten. Außerdem wird am 08. Mai ein Empfang für Europäische Inländer und interessierte Bürger stattfinden, sowie am 26.05. diverse Veranstaltungen mit dem mittelhessischen Europaabgeordneten Udo Bullmann. Bei der Vorbereitung dieser Veranstaltungen haben die Jusos, der Jugendverband der SPD, entscheidenden Anteil, was von den Vorstandsmitgliedern sehr positiv aufgenommen wurde. Zum Rücktritt Gerhard Schröders vom Amt des Parteivorsitzenden der SPD hat der Vorstand der SPD Lahn-Dill einstimmig eine Erklärung beschlossen, in der die Entscheidung Schröders als mutiger Schritt gewürdigt wird, der der SPD nun die Möglichkeit zu einer Reorganisation und neuen Mobilisierung gebe. An die Adresse des designierten Parteivorsitzenden Franz Müntefering richten die Genossen an Lahn und Dill die Forderung, für die soziale Balance bei der Politik der Bundesregierung zu sorgen. "Großunternehmen, Groß- und Größtverdiener, Millionenerben und andere in den letzten Jahrzehnten immer mehr aus der Staatsfinanzierung herausgenommene Gruppen und Institutionen müssen wieder in die Verantwortung genommen werden", ist in der Erklärung zu lesen. Als "aktuelle Umbaufelder" haben die Vorstandsmitglieder die "Solidarische Bürgerversicherung", die Ausbildungsplatzumlage und die "Erhöhung der Erbschaftssteuer auf große Vermögen" ausgemacht. Link zur Mudersbacher Erklärung |
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