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Mut zur VeränderungMaterialien zur Diskussion um die "Agenda 2010"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Liebe Genossinnen und Genossen, eine demokratische Partei ist nur dann eine Partei der lebendigen Demokratie, wenn in ihr auch um gesellschaftliche Fragen gerungen wird. Ohne Zweifel stehen wir vor großen Herausforderungen. Herausforderungen, die ohne Mut zur Veränderung nicht zu meistern sein werden. Freilich ist Veränderung kein Wert an sich, sie ist etwas, was aktiv gestaltet werden kann - oder was mit einem geschieht. In unserer Partei besteht Einigkeit darüber, dass wir - anders als die CDU in den 16 schwarzen Jahren unter Kanzler Kohl - die notwendigen Veränderungen aktiv gestalten wollen. Und ebenfalls besteht Einigkeit darüber, dass es nicht angehen kann, dass - wie in den 16 Jahren Kohl-Regierung geschehen - die Lasten der Verändungen den Kleinen aufgebrummt und die Gewinne der Veränderungen den Großen zugeschanzt werden. Diese besondere Sensibilität der Sozialdemokratie für soziale Schieflagen ist der eigentliche Grund für die lebendige Diskussion, die wir im Augenblick um die "Agenda 2010" führen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen selbst entscheiden, was ihnen lieber ist: Eine Partei, die in Ihren demokratischen Strukturen um soziale Gerechtigkeit ringt und dann diese auch umsetzt - wie die SPD - oder Parteien, die soziale Schieflagen als notwendiges und wichtiges Beiwerk zur Herrschaft des Mammons schlichtweg hinnehmen oder sogar fördern - wie CDU und FDP. Zum besseren Verständnis der Hintergründe und als Beitrag zur Bildung einer eigenen Meinung finden Sie hier Materialen zur augenblicklichen Diskussion und demokratischen Willensbildung in der SPD. Ihre SPD Lahn-Dill |
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